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 (Foto: Echoes of Swing © ACT / Sascha Kletzsch)

Echoes of Swing

"Travelin ´- Celebrating 20 Years on Tour"

Die Künstler





Colin T. Dawson - Trompete & Vocals

Chris Hopkins - Alto Saxophon

Bernd Lhotzky - Piano

Oliver Mewes - Schlagzeug

 

Vita:

COLIN THOMAS DAWSON wurde 1960 in South Shields, England geboren. Er ist ein britischer Jazzmusiker (Trompete, auch Flügelhorn, Kornett, Gesang, Arrangement).

Dawson begann im Alter von 10 Jahren mit klassischem Trompetenunterricht; von 1976 bis 1979 wurde er am Newcastle College of Arts and Technology weiter ausgebildet. Beim New Orleans Jazz & Heritage Festival hatte er 1977 einen ersten Auftritt; 1978 gab ihm Jabbo Smith in New Orleans Trompetenstunden. Dort spielte er später mit Kid Thomas Valentine und Preston Jackson. 1979 begann er seine Karriere als professioneller Jazztrompeter; mit der Band von Sammy Rimington spielte er im selben Jahre seine erste Langspielplatte ein. Ein Jahr später folgte das erste Album seiner eigenen Band, das im Londoner 100 Club aufgenommen wurde. 1984 gründete er die Onward Band, mit der er fünf Jahre lang auftrat.

Seit 1988 ist er Mitglied der Allotria Jazzband, für die er auch arrangierte. Er konzertierte mit vielen Gaststars wie mit Ray Brown, Benny Waters, Clark Terry, Buddy DeFranco und unternahm zahlreiche internationale Tourneen als Solist. 1998 veröffentlichte er mit dem Pianisten Bernd Lhotzky die CD Sophisticated. Er hat auch mehrere Alben als Mitglied des Quartetts Echoes of Swing (mit Lhotzky, Chris Hopkins und Oliver Mewes) eingespielt. Weiterhin arbeitete er mit Alexander’s Swing-Machine (2001) und den European Jazz Giants (2002). Tom Lord verzeichnet 41 Aufnahmen zwischen 1979 und 2016. Er gehörte auch zu den Red Hot Hottentots aus Frankfurt.

Quelle: Wikipedia


 

CHRIS HOPKINS wurde am 18.4.1972 als Sohn einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters in Princeton, N.J. (USA) geboren, verbrachte jedoch den Großteil seiner Jugend in Deutschland. Er genoss zunächst eine klassische Ausbildung auf dem Cembalo, entdeckte jedoch im Alter von 13 Jahren den Jazz als seine Leidenschaft. Hopkins Klavierstil wurzelt in der Tradition der Stride- und Swing-Pianisten Fats Waller, Teddy Wilson, Earl Hines, Duke Ellington, Mel Powell, Nat King Cole und vieler anderer Jazzpioniere, deren Stilmerkmale er sich anhand des gründlichen Studiums alter Schallplattenaufnahmen aneignete. Mittlerweile hat er die Einflüsse seiner Vorbilder zu einer eigenen Sprache entwickelt und sich in jungen Jahren weit über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus in der Jazz Szene einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren ist er neben seinen Konzerten als Pianist vermehrt auch als Alt-Saxophonist und Leiter der bekannten Formation "Echoes of Swing" aktiv. 

Als einfühlsamer Begleiter und klangfarbenreicher Solist zählt Chris Hopkins heute zu den international gefragten Vertretern einer neuen Generation von Swing Musikern. Etliche Tourneen, auf denen er viele namhafte Größen - unter ihnen Clark Terry, Harry "Sweets" Edison, Jackie Williams, Hazy Osterwald, Dan Barrett, Tom Baker, Ken Peplowski, Peanuts Hucko, Bob Hagart und Dick Hyman - begleitete, führten ihn durch ganz Deutschland, viele Länder Europas, in die USA, nach Japan, Australien und Neuseeland. Seine bis dato weltweit etwa 3000 Konzerte umfassen Auftrittsorte wie die Kaufmann Concert Hall (New York City), das Konzerthaus am Gendarmenmarkt (Berlin), die Toppan Hall (Tokio), das KKL Luzern, das Prinzregententheater und den Herkulessaal in München, das Waiheke Island of Jazz - Festival (Neuseeland), das Konzerthaus Dortmund, die Philharmonie Luxemburg, das Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau, die Hamburger Musikhalle, das Ascona Jazz Festival am Lago Maggiore oder die heimische Jahrhunderthalle Bochum.

Besondere Höhepunkte seiner Karriere bilden seine Einladungen in die USA, so z.B. als Solist zum "International March of Jazz" in Clearwater, Florida - dem weltweit größten und wichtigsten Festival seiner Art (1998, 2002, 2003 sowie 2004). Hier hatte Chris Hopkins Gelegenheit auf die letzten Jazz-Stars der Swing-Ära wie Bucky Pizzarelli, Buddy DeFranco, Joe Bushkin, Benny Waters, Kenny Davern, Milt Hinton, Flip Phillips, Ruby Braff, Joe Wilder, Bob Wilber, Jack Lesberg und Ralph Sutton zu treffen. Es folgen regelmäßig weitere Einladungen zu renommierten internationalen Jazz-Festivals wie z.B. zum "Jazz at Lake Chautauqua"-Festival in Western Upstate New York, zur "Swinging Jazz Party" in Blackpool oder zum Kobe Jazz-Festival nach Japan. 

Neben etwa 25 bisher erschienenen Tonträgern hat Chris Hopkins mit "Daybreak" sein erstes Piano Solo Album auf dem amerikanischen Label "Arbors Records" vorgelegt, das vom französischen Magazin "Jazz Classic" als eine der 10 besten Erscheinungen des Jahres ausgezeichnet wurde. Sein neues Piano Duo-Album mit dem legendären US-Pianisten Dick Hyman (Jg. 1927) "Teddy Wilson in 4 Hands" wurde unlängst für den "Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik I/2008" nominiert und im US-Magazin "Downbeat" mit 4 Sternen ausgezeichnet. Die aktuelle CD ""4 Jokers in the Pack" seines Quartetts "Echoes of Swing" erhielt jüngst vom renommierten "Hot Club de France" den begehrten "Grand Prix du Disque de Jazz".

Über seine rege Konzerttätigkeit hinaus ist Chris Hopkins seit 2005 als Jazz-Dozent an der Hochschule für Musik Köln tätig.

Quelle: hopkinsjazz

 

BERND LHOTZKY (* 11. Dezember 1970 in Tegernsee) ist ein deutscher Jazzpianist und Komponist.

Bernd Lhotzky wurde als Sohn eines deutschen Vaters und einer französischen Mutter geboren. Sein Urgroßvater war der Schriftsteller Heinrich Lhotzky (1859–1930). Bereits mit 17 Jahren – als bester Bewerber seines Fachs – wurde er am Münchner Konservatorium aufgenommen, das er neben dem Gymnasium besuchte. Er studierte Komposition bei Paul Engl sowie Klavier bei Michael Leslie, Franz Massinger, Gottfried Hefele und Henri Chaix.

Er gilt heute weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wird regelmäßig zum „International Stride Piano Summit“ im Rahmen des Festivals Jazz in July nach New York sowie zur Arbors Records Jazz Party nach Clearwater im US-Bundesstaat Florida eingeladen. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album Stridin’ the Classics ein. Er gehört zu den Echoes of Swing, zu Three´s a Crowd (mit Frank Roberscheuten und Shaunette Hildabrand) und tritt auch regelmäßig im Klavierduo mit Chris Hopkins auf.

Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

2001 wählte die Londoner Zeitschrift Piano Lhotzkys CD Stridewalk – neben CDs von Lang Lang, Grigori Sokolow und Keith Jarrett – zu einem der besten zehn Klavieralben des Jahres. Dieselbe CD zeichnete das Apéro-Team vom Schweizer Radio DRS als eine der 12 besten Jazz-Produktionen des Jahres 2000 aus. Außerdem erhielt er den „Prix de L’Académie du Jazz“, den Tassilo-Preis der Süddeutschen Zeitung (2008) sowie mehrfach den „Grand Prix du Disque de Jazz“ des Hot Club de France (1998 und 2007).

Quelle: Wikipedia

 

OLIVER MEWES wurde 1967 in Köln geborten. Er ist ein deutscher Jazzmusiker (Schlagzeug).

Oliver Mewes studierte Schlagzeug an der Hochschule für Musik Köln und nahm Unterricht bei John Riley und Victor Lewis. Er spielte unter anderem mit dem Olaf Polziehn Trio, dem Echoes of Swing Orchestra sowie mit Engelbert Wrobels Swing Society und dem International Hot Jazz Quartet und ist seit den 1990er Jahren Mitglied der Echoes of Swing. Außerdem arbeitete Mewes mit Hazy Osterwald, Dan Barrett, Don Menza, Duke Heitger, Bucky Pizzarelli, Harry Allen, Bob Barnard, Lillian Boutté, Bobby Shew, Leroy Jones und Bill Dobbins,

Stilistisch ist Oliver Mewes vorrangig im Swing der 1930er- und 1940er-Jahre einzuordnen, Einflüsse von frühen Jazz und Ragtime-Drummern sind ebenso herauszuhören wie die klassische Spielweise von Swing-Schlagzeugern wie Gene Krupa und Jo Jones.

Quelle: Wikipedia